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29.11 Mödlinger Altstadtadventlauf
2ter Rang: 3:07/km. Nach der Saisonpause o.k. zweiter Rang.
Fotos und Video hier


4.10. Halbmarathon Breda: starker Wind; 64:54
nach sehr guten Trainingswochen enttäuschende Leistung. Starker Wind und ein zu schneller Start haben sehr viel harte Arbeit zunichte gemacht :-(
14:55 - 30:05 - 45:30
Zumindest am Halbmarathon war diese Saison sehr konstant (64:52 im Frühjahr) :-)
In Summe bleibt viel harte Arbeit, ein paar kleine Erfolge und vor allem... viele Enttäuschungen

ÖM 10km auf der Straße - nach etlichen Wochen mit sehr guten Trainingseinheiten ein katastrophale Leistung. 3 Rang.

Heusden 5000m in 13:44 - gute Leistung nach verkorkster Saison

Mitte Juli Trainingslager St. Moritz
Eine ganze Menge Zeit ist verstrichen - und nix ist passiert.Zumindest nichts Erfreuliches. Beim Stadtlauf in Luzern ist mir die Luft bereits ziemlich bald ausgegangen. Die ÖM 10.000m und der 3te Rang war ein einziges Desaster. Da die Trainingsleistungen sukkzessive schlechter geworden sind, musste ich Wettkampt um Wettkampf absagen. Der Laktattest im Juni war der schlechteste seit langer Zeit...
Nun bin ich hier und versuch zu retten, was noch zu retten ist. Das Training der letzten Wochen verlief zwar wieder deutlich besser - aber so gut in Form, dass ich mein Vorhaben WM-Limit packen kann, bin ich bei weitem nicht.
Vereinzelt habe ich im Training positve Ausreißer geschafft (20x400m in 65 mit P:1), aber die Einheiten davor und danach waren wieder mittelmäßig: mit diesen Trainingsleistungen läuft man kein Limit!

22.3. Wien Energie Halbmarathon 64:52 - persönlicher Rekord!
Der Zeitraum zwischen Hallen-EM und Halbmarathon ist mit 2 Wochen relativ kurz gewesen - eine gezielte Vorbereitung war daher leider nicht möglich. Natürlich gab's noch ein paar Einheiten in Richtung Halbmarathon - aber erwarten durfte ich mir nichts. Ohne Druck konnte ich also bei teilweise sehr windigen Bedingungen loslaufen. Zu Beginn war ich doch recht verunsichert, als ich bei Gegenwind Zeiten um 3:10 - 3:23!!! hinzauberte und mich dabei wirklich sehr anstrengen musste! Umso erfreulicher war der Rückenwindabschnitt, bei dem ich mich bei km-Zeiten um 3:00 und schneller zum Erholen nutzte :-)
...und das Beste: Dank Mehrkämpfer Schwarzl Rolis Spezial-Sprüngen bin ich seit 2 Wochen absolut schmerzfrei! Ich konnte mich also wirklich nur auf das Rennen konzentrieren, das schöne Wetter genießen und mich fordern - ein tolles Gefühl!
Die ersten 10km waren noch verhalten in 31:15 - die letzten 10km in 30:15! Wow! (allerdings hatte ich auf der zweiten Hälfte (3x7km) des Rennens 2x Rückenwind, was natürlich eine enorme Erleichterung darstellte).
Vergessen ist der Frust der Hallen-EM. Die Grundlage für den Sommer dürfte passen. Nächster Trainingswettkampf wird der Stadioncenter-Lauf am 4.4. sein. und ich freue mich.

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6.3. Hallen Europameisterschaft in Turin über 3000m
8:08,03. Das einzig Positive an diesem Wettkampf war die Steigerung zur ÖM :-) Ein 15ter Rang wenn man in der Meldeliste an 17ter Stelle gelistet ist, klingt ja nicht schlecht. Wenn man bedenkt, dass man mit einer Leistung von 8:04 ins Finale aufsteigen hätte können, ist meine Leistung (bzw. eigentlich die verkorkste Vorbereitung) und die nicht genutze Chance auf den Finaleinzug zum Ärgern!
Vom Sudern wird man allerdings nicht schneller - und auf das 5000m WM-Limit von 13:29 fehlt noch eine gute und verletzungsfreie Vorbereitung! Volle Kraft und Focus aufs WM-Limit!

 

ÖM Halle 3000m
Nur 2 Tage lagen zwischen dem Limit für die Hallen-EM und der ÖM 3000m. Das sollte aber im Normalfall kein Problem sein. Diesmal leider schon: Mit einer enttäuschenden Endzeit von 8:17 belegte ich hinter Martin Pröll und Michi Schmid den 3.Rang. Keine Ahnung was da los war. Wenig Schlaf nach dem Wettkampf, Flug, Zufriedenheit, Unkonzentriertheit...? ich weiß es nicht - ich hatte einfach schwere Beine vom ersten Schritt an. 2 Tage später habe ich eine Vermutung: der leichte Husten wird schlimmer, Nase ist verstopft, Kopf brummt - so ein Mist! Zum 2ten Mal in kurzer Zeit habe ich anscheinend mein Immunsystem überfordert. Ich hoffe, ich kann Schlimmeres abwenden: Zink, Vit C, Schleimlöser...

2. Limitversuch in Stockholm - Ticket gelöst!
Wow - was für ein Riesenstadion - was für eine Atmosphäre! Wahnsinn! Beim Einlaufen habe ich (-nicht gerade als Esoteriker bekannt-) ein Gefühl von Sicherheit: lockere Beine und Selbstvertrauen, obwohl der 1te Wettkampf wirklich mies war - Verstand und allen Pessimismus abgelegt und los gehts! Die km-Zwischenzeiten 2:38 - 2:41 - 2:39; Endzeit 7:58,31. Natürlich war ich mir nicht sicher, dass ich das Limit von 8:00 schaffe, aber während des Wettkampfes hatte - obwohl es mittendrin und zum Schluss schon sehr anstrengend wurde - nie ein schlechtes Gefühl gehabt. Mir fällt ein Riesenstein vom Herzen!

1. Limitversuch für die Hallen-EM über 3000m: Gugl- Indoor in Linz
Bereits beim Einlaufen merke ich den "Beton" in meinen Beinen. Egal - oft fühlt man sich mies und es läuft ganz einfach. Leider nicht heute. Bereits der 1.km in 2:40,5 ist ein Krampf. In einem immer langsamer und härter werdenden Rennen komme ich erschöpft auf eine Zeit von 8:10. Das war leider nichts. Der Trainingsausfall hängt einem Mittelstreckenläufer anscheinend länger nach als manchen SprinterInnen, die immer dirket nach Verletzungen besser sind als zuvor.
Die nächste Möglichkeit, die Norm zu unterbieten, habe ich in Stockholm am 18.2. bekommen. Niederlagen machen stark - volle Kraft ins Training!

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(Fotos copyright Lilge)

Trainingslager Spanien
Bereits nach der ersten Woche mit über 190km bin ich leider krank geworden und musste in Summe 10Tage pausieren bzw. konnte nur locker joggen. Wirklich ärgerlich!

31.12. Silvesterlauf in Peuerbach
Die letzten 5 Jahre bin ich zu Silvester stets in Wien gelaufen, heuer hat es mich nach Oberösterreich verschlagen, um beim stärkst-besetzten Silvesterlauf in Peuerbach an den Start zu gehen. Auf einem 800m Rundkurs tummelten sich 1000e Zuseher, so dass man während des ganzen Rennens angefeuert wurde - ein wirklich beeindruckendes Erlebnis!
Die Spitzengruppe war mir um eine Spur zu schnell unterwegs und so reihte ich mich anfangs in der Verfolgergruppe lediglich auf Rang 15 ein. Ich konnte mein Tempo ziemlich konstant durchlaufen und verbesserte meine Position von Runde zu Runde. Am Ende fehlten nur 4 Sekunden auf Martin Pröll, der den 5ten Rang belegte. Den 7ten Sieg in Peuerbach konnte mein neuer Vereinskollege Günther Weidlinger erringen.
Nachdem in meinem bisheriger Verein letzte Saison 4 Athletinnen (mit positiver A- und B-Probe) (Javornik, Ceplak, Pumper und Hütthaler) des Dopings überführt wurden, habe ich mich noch im Oktober vom LCC-Wien abgemeldet. Mein neuer Verein ist ab 1.1.2009 IGLA longlife, ausgezeichnet als "Top Sportverein des Jahres 2008", bei dem ich von Hubert Lang und meinen neuen Vereinskollegen sehr herzlich empfangen wurde. Ich freue mich schon auf eine erfolgreiche Saison mit IGLA longlife!

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14.12. Cross-Europameisterschaft in Brüssel
Durch gute Trainingseinheiten motiviert trat ich gemeinsam mit dem österreichischen Nationalteam die Reise nach Brüssel an. Das Männer-Rennen fand so wie immer am Ende der Veranstaltung um 15:00 statt. Der Boden, der am Morgen noch schön hart und gefroren war, wurde regelrecht zu einem Acker. Durch meinen (für diese Bedingungen zu) großen Laufschritt hatte ich so meine Probleme. Nach dem Start(sprint) reihte ich mich um den 50ten Platz ein. Ich verlor jedoch Runde um Runde und musste mich letztendlich mit dem 62ten Rang zufrieden geben. Freudensprünge kamen mir an dem Tag leider keine aus...aber die Saison ist ja noch jung.
Nächster Wettkampf wird der Silvesterlauf in Peuerbach sein, danach schließe ich mich dem deutschen Nationalteam an und werde mich in Südspanien auf die Hallensaison vorbereiten.
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Ende November: Mödlinger Altstadtlauf
Mit neuem Streckenrekord konnte ich in Mödling den traditionellen Altstadtlauf gewinnen. Da mein Trainingspartner Michi Schmid nach 4km leider verletzungsbedingt aufgeben musste, lief ich ohne Konkurrenz die 10,5km als Testlauf für die Cross-EM.

Jahresbilanz und Ausblick
Die Saison 2007/2008 war sehr erfolgreich für mich: Meine Bestleistungen konnte ich über 1500m, 5000m und Halbmarathon steigern. Obwohl ich 10.000m Staatsmeister geworden bin ist die Zeit leider noch immer nix - vielleicht nächstes Jahr.
Durchschnittlich 130km/Woche klingt nicht besonders viel, ich hatte jedoch auch kurze Ausfälle bei der Hallen- und Crossmeisterschaft zu verzeichnen, wo ich lediglich am Crosstrainer schuften durfte. Die kommende Saison wird für mich mit dem Crosslauf in Darmstadt, dem Mödlinger Adventlauf und der Cross-EM beginnen. Im Jänner werde ich mich in Spanien auf die Hallen-EM vorbereiten und dann fehlt ja noch etwas: das Limit - aber 8:00 über 3000m werde ich packen!


Saisonabschluss beim Super-Grand-Prix in Lausanne
Zum Ende einer langen Saison durfte ich in Lausanne bei einem Super-Grand-Prix-Meeting an den Start gehen - wenn auch nur im B-Lauf. Leider wurde unser Lauf aus dem Hauptabendprogramm genommen und eine Stunde vorverlegt. Dadurch war das Riesen-Stadion leider nur halbvoll. Für den Lauf habe ich mir vorgenommen noch einmal an die 8:00 zu laufen. Bis 2000m war ich noch auf Kurs unter 8:00, dann musste ich allerdings bitterböse kämpfen um noch irgendwie ins Ziel zu kommen. Witzigerweise konnte ich - obwohl ich merkte, dass ich sehr langsam wurde - noch etliche Athleten überholen. Der langsame und äußerst schmerzhafte Schlusskilometer in 2:49 bescherte mir eine Endzeit von 8:08. Na ja. Die Saison war ja gut - auch wenn sich die weite Reise nach Lausanne zumindest sportlich nicht gelohnt hatte.

23.4. 1500m in Bern
Zu dritt wagten Felix Kernbichler, Georg Mlynek und ich den roadtrip nach Bern, um dort die 1500m in Angriff zu nehmen. Nach den vielen 5000ern war dieser Wettkampf erstens eine willkommene Abwechslung und zweitens ein gutes Training für die 3000m beim Super Grand Prix Meeting in Lausanne.
Am Wettkampftag gingen am Vormittag starke Schauer nieder, die einen Start unmöglich gemacht hätten. Glücklicherweise legte sich der Regen und beim Rennen nieselte es nur leicht. Das Pace-Race sollte in etwa 2:26 für die ersten 1000m beginnen. Da meine Bestzeit über 1000m in diesem Bereich liegt begann ich eher verhalten. Nach 100m fand ich mich erwartungsgemäß am Ende des Feldes an vorletzter Position ein. Ich versucht konstant 60er-Runden zu laufen und konnte mir mit dieser Taktik bei 1000m in 2:31 bereits Rang 5 erarbeiten. Auf dem letzten Streckenabschnitt konnte ich meine "unglaubliche Spurtstärke" (ich denke, meine Trainingsgruppe kann sich vor Lachen kaum halten) ausspielen und wurde zumindest nicht langsamer.
Am Ende reichte es knapp hinter Daniel Vögeli für den 3ten Gesamtrang vor Stefan Breit und Georg und Felix.
3:46,17 bedeuten eine deutliche Steigerung meiner Bestleistung. Ich hoffe in Lausanne das auch von den 3000m berichten zu können.

9.8. 5000m in Ninove
Nach dem tollen Lauf in Heusden und zwei sehr harten wettkampfspezifischen Trainings habe ich mir zumindest eine Leistungsbestätigung im Bereich von 13:40-13:35 erwartet. Das Anfangstempo sollte 2:40 betragen. Aufgrund regen Windes passierten wir die 1000m Marke erst bei 2:43-2:44. In dem Tempo ging es leider konstant weiter. 500m vor Schluss waren wir noch eine 6 Mann Spitzengruppe. Da ich ein mieser Sprinter bin fasste ich mir ein Herz und versuchte mit einem aggressiven Antritt von der Gruppe auszureißen. Es gelang mir ein kleines Loch aufzureißen. 300m vorm Ziel wurde ich von Erik Söquist überholt. Auf der Zielgerade kamen dann noch 3 weitere Läufer angeflogen und übersprinteten mich. Die Endzeit von 13:46 ist unter den windigen Bedingungen in Ordnung. Der Rückstand zum Sieger betrug lediglich 1 Sekunde.

Nerven aus Stahl :-)
Qualitäten eines Leistungssportlers werden erst im Wettkampf sichtbar. Eine Qualität ist sicherlich das Handeln von enormen Stresssituationen.
Als hervorragendes Beispiel dient mein "Dahinvegetieren" beim Bundesheer als Leistungssportler. Die Beurteilung für die Aufnahme/Weiterverlängerung erfolgt jedes Jahr jeweils Ende Mai/Anfang Juni.
- Die Aufnahme 2003 schaffte ich aufgrund der 3000m - Leistung von Dessau: Ende Mai (7:58)
- Die Leistung für die Weiterverlängerung 2004 konnte ich in Kassel über 3000m Hindernis (8:31) erbringen - Anfang Juni.
- 2005 erreichte ich die 5000m Leistung von 13:51 in Koblenz - Mitte Mai.
- Die EM-Norm 2006 konnte ich in Kassel Anfang Juni um eine Sekunde unterbieten 13:41
- 2007 war nach der EM 2006 ein "entspanntes" Jahr beim Bundsheer.
- 2008 schaffte ich die interne Norm für das Bundesheer 1h 46min vor Limitschluss.

20.7. Heusden 5000m
13:40 war das Ziel - oder mindestens 2:44/km. . Nach dem besch... Saisonstart eine wirlich große Herausforderung. Beim Einlaufen sind meine sehr locker; aber was das bedeutet habe ich heuer bereits in Koblenz gesehen - nämlich überhaupt nichts! Der erste km 2:42,5 ich bin ziemlich am Ende des Feldes. Nur nicht umsehen, ich könnte letzter sein - egal! Dranbleiben! Es läuft erstaunlich gut. Ich schalte im Kopf total ab - bin fast in Trance: ein wirklich cooles Gefühl. Es tut nichts weh und es rollt beinahe. Die nächsten km in 2:42 und wieder 2:42,5. Unvorstellbar!! 8:07 und es rollt und rollt und wird nicht viel härter! Ich kanns nicht fassen. Wenn ich so weiterlaufe, schaffe ich dieses Limit locker! Beim nächsten km spüre ich das hohe Anfangstempo ein wenig. 2:46,2 für den 4ten und schwierigsten km ist aber o.k. Zum Rechnen bin ich jetzt zu erschöpft - ich kann es schaffen - also lauf! Am letzten km ist es dann doch noch mal richtig hart geworden - aber vom Gefühl her war das sicher der leichteste Wettkampf der Saison! Mit einem lausigen Schlusskilometer von 2:43,4 ist die Sensation perfekt! 13:36,63 - was für eine schöne Zahl!
= persönliche Bestleistung
= neuer Wr. Rekord (alter von Dietmar Millonig 13:37)
= Norm für die Weiterverlängerung beim Bundesheer
= einfach geil!

28.6. - 19.7 Höhentrainingslager St. Moritz
Dieser Aufenthalt in St. Moritz stellt mittlerweile den 3.ten Versuch dar, aus dem Höhentrainingslager eine Leistungssteigerung zu erzielen. Die ersten beiden Male sind vor etlichen Jahren gehörig in die Hosen gegangen.. Egal - es darf nichts schief laufen. "Viel richtig machen und nur wenig falsch" lauftet die Devise. Umfangmäßig konnte ich in 3 Belastungswochen (davon 2 in der Höhe) 450km absolvieren. In der zweiten Woche waren auch 3 ganz schön harte Belastungen dabei. Erschwerend zum Training sind leider extreme Schlafstörungen aufgetreten, sodass ich regelmäßig bis 4 Uhr in der Früh munter war, manchmal auch bis 6:00. Auch in der letzten Woche, in der ich fast nichts mehr trainierte, haben sich diese Probleme nicht gebessert. Dementsprechend verunsichert trat ich die Reise nach Heusden an, um am letztmöglichen Termin noch die vom Bundesheer geforderte Norm von 13:40 zu erfüllen.

18.6 Papendal Games 13:55
Nach einem sehr guten Abschlusstraining fuhren Michi Schmidt und ich in großer Erwartung nach Holland. Der Pacemaker sollte die 3000m in 8:15 anlaufen, wie das Feld werden würde, musste man erst abwarten.
Da der eigentliche Tempomacher heimweh hatte, wurde ein Ersatz-Tempomacher eingesetzt. Die starken Teilnehmer von letztem Jahr (Sieger 13:30) waren leider auch nicht anwesend.
Nach der ersten Runde in 68" ermutigte ich den Tempomacher, er solle schneller laufen, aber nichts geschah. Naja nach 1500m war der "Bremser" dann endgültig weg und Michael Butter und ich wechselten uns ein paar Runden lang mit der Führungsarbeit ab. Da es leicht windig war blieb das Tempo konstant langsam, sodass wir in 8:31 bei km 3 ankamen.
Die letzten 2 km steigerte ich die Geschwindigkeit noch einmal, sodass ich mit 2:44,5 und 2:40,5 und einer Endzeit von 13:55 ins Ziel kam. Michi erreichte mit seiner zweit-besten Zeit in 14:09 den zweiten Rang.
Das war nicht Fisch, nicht Fleisch. Eigentlich sch..., aber fast alleine unter 14:00 laufen ist ja gut!
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Damit mein Vertrag beim Bundesheer verlängert wird, muss ich bis 20.7. eine Zeit von 13:40 unterbieten. Nach einem 3-wöchigen Höhentrainingslager in St. Moritz wird die letzte Chance dazu in Heusden am letzten Tag sein. Schön langsam wird's richtig eng...

6.6. int. Meeting in Kassel: 13:50,46
Die Trainings in der Vorbereitung für Kassel liefen gut. Die Schlappe von Kolbenz konnte ich mir dennoch nicht ganz erklären. Mein Rücken macht mir hin und wieder Probleme, aber in dieser Form war es schon länger nicht da. Physio sei Dank konnte ich in Kassel schmerzfrei laufen. Mit großem Respekt vor dem Wettkampf ordnete ich mich mit 2:43 am Ende des Feldes ein. Mit 2:46 und 2:49 hatte ich beinahe die gleiche Durchgangszeit wie 2 Wochen zuvor. Diesmal fühlte ich mich aber noch relativ gut. Da ich ab dem 2ten km alles alleine laufen musste und ich den extremen Einbruch vor 2 Wochen noch nicht ganz verdaut hatte, brachte ich den 4ten km in 2:50 sicher über die Runden und beendete das Rennen noch mit 2:42,5. Aufgrund des guten Trainings glaube ich, dass ich heuer noch deutlich schneller laufen kann. Hoffentlich in Arnhem bei den Papendal Games am 18. Juni. Da Günther Weidlinger und Martin Pröll Flachdistanzen (5000m und 3000m) laufen wollen und pro Nation nur eine Person pro Disziplin startberechtigt ist, muss ich heuer beim Europacup das erste Mal seit 2002 leider pausieren.

 

21.5. int. Meeting in Koblenz: 14:08
Mit einer gewaltigen Portion Selbstbewusstsein bin ich also nach Koblenz gereist. Vor dem Wettkampf fühlte ich mich wirklich gut, die Beine waren locker und spritzig. Zu Beginn übernahm ich sogar Führungsarbeit! Die ersten beiden km waren mit 2:44 und 2:45 im Plansoll, der 3te km in 2:50 schon ein wenig zu langsam, aber theoretisch könnte man mit 8:19 für die 3000m zumindest noch eine passable Zeit laufen. Na ja, mein Magen hatte an diesem Tag leider etwas anderes im Sinn und so musste ich deutlich langsamer werden um noch irgendwie ins Ziel kommen zu können. 14:08! Das soll der Lohn sein für die ganze harte Arbeit? Sicher nicht! In Kassel (am 6.6.) kann ich mich hoffentlich nur mehr aufs Laufen und nicht auf meinen Magen konzentrieren.

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17.5. Den 10er habe ich gut verkraftet. Die ersten 5er Belastungen waren sehr gut. Daher bin ich für den 5000er in Koblenz am 21.5 äußerst optimistisch, dass ich einen guten Saisoneinstieg feiern kann.

3.5. ÖM 10.000m in Villach - Erster Einzel Freiluftstaatsmeister!
Bei leicht windigen, aber angenehm warmen Bedingungen fand die österreichische Meisterschaft über 10.000m in Villach statt. Zu Beginn wechselten sich mein Trainingspartner Michi Schmidt und ich alle 400m mit dem Tempo um ca.3:00/km ab. Nach 5km konnte mich Michi im Windschatten noch ein paar km begleiten, bevor er dann ein wenig langsamer fertig lief. Meine Durchgangszeit bei 9km lag bei exakt 27:00. Eigentlich sollte ich die letzten beiden km schneller laufen, aber mein Magen spielte ab dem 6ten km nicht ganz mit. Den letzten Kilometer absolvierte ich immerhin noch mit ca. 2:55, so dass ich in 29:55 zu meinem ersten Einzel Freiluftstaatsmeister lief! Michi konnte seine Bestleistung auf gute 30:17 verbessern und den zweiten Rang vor Valentin Pfeil erringen.
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27.4 " Anker" - Staffel beim VCM
Gemeinsam mit meinen Trainingspartnern Brian Godsey, Georg Mlynek und Felix Kernbichler starteten wir als "Anker"-Team. Als einziges Spitzenteam versuchten wir aus dem vorgegebenen Staffelstart-Sektor unser Rennen zu beginnen. Der besagte Sektor liegt am Ende des gesamten Starter-Feldes, wodurch sehr sehr viele langsame Läufer vor mir - als Startläufer - lagen. Die ersten beiden Kilometer waren durch viele Ausweich-, Abstopp- und Beschleunigungsmanöver gekennzeichnet und daher relativ langsam. Gottseidank bin ich - bzw. sind auch die langsameren Läufer ohne Stürze ausgekommen - obwohl einige brenzlige Situationen dabei waren...
Für mich hat das eigentliche Rennen erst im Prater begonnen. Danach musste ich jede Kurve außen laufen um zügig voranzukommen - aber ich war froh, endlich mein Tempo halten zu können.
Wir starteten also mit 6 Minuten Rückstand auf alle anderen Spitzenstaffeln, die sich bei den Eliteläufern in der ersten Startreihe aufgestellt hatten. Erst bei der letzten Übergabe konnte Georg die Kohlen aus dem Feuer holen und auch den "Brutto-Sieg" mit 3 Sekunden Vorsprung für unser Team fixieren.
Für unser Team stellte der Wettkampf eine gute Leistung dar. Schade finde ich allerdings, dass es keine einheitliche Startaufstellung gibt bzw., dass sich wenige daran halten bzw. auch nicht daran halten müssen (einigen Staffeln wurde es erlaubt, sich in der ersten Startreihe aufzustellen, z.B Nike international). Besonders für Georg tut es mir leid, dass er anstatt eines mittelharten Trainingslaufes "um sein letztes Hemd laufen musste", damit wir auch als (Brutto-)Sieger einlaufen durften.

12.4. Stadion Center Lauf
Nach 2 harten Trainingswochen mit hohen Umfängen war ich wirklich müde - und das bereits vor dem Start! Die erste Hälfte konnte noch in 15:00 laufen. Aufgrund des - teilweisen sehr starken - Windes musste ich allerdings zu Beginn sehr viel Kraft aufwenden um das Tempo halten zu können. Die Endzeit von 30:05 war anfans enttäuschend, da ich sehr gut trainiert hatte. Unter den gegebenen Umständen war die Leistung o.k. und hätte - wari - tati... :-)

Der nächste Wettkampf findet als 16km Tempodauerlauf im Rahmen des VCM Staffelmarathon statt. Anschließend werde ich die ÖM 10.000m in Villach laufen

Halbmarathon am 30.3. in Wien : zweieinhalb Belastungswochen und eine Erholungswoche liegen zwischen ersten Laufschritten nach der schmerzhaften Verletzung am hintern Oberschenkel und meinem ersten Wettkampf in der heurigen Saison. Die 15km-Marke konnte ich plangemäß bei knapp über 47:00 passieren, dann habe ich versucht zu beschleunigen. Und es hat funktioniert - und wie! Die letzten km waren knapp über 3:00 und es hat sich sehr gut angefühlt! Keine Gedanken mehr darüber, dass ich ein paar Wochen zuvor nicht laufen konnte noch geradelt und ge-cross-trainert bin. Ohne Tempomacher bei mäßigem Wind war das für mich eine tolle Leistung!
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ÖM Cross: nach 2 Wochen ohne Lauftraining ist ein Start bei der österreichischen Meisterschaft im Crosslauf leider nicht möglich. Leichtes Lauftraining bereitet mir mittlerweile keine Schmerzen mehr.

ÖM 3000m Halle: beim Abschlusstraining zupft es leider am rechten hinteren Oberschenkel. Einen Tag vorm Rennen kann ich den DL nur mit starken Schmerzen absolvieren. Auch die Physiotherapie kann die Schmerzen zwar lindern, aber meinen Start leider nicht mehr retten. SCH..!
Egal. Ich bin sehr gut drauf und motiviert! Es wird eine gute Saison!

Februar: nach 10 Tagen in der Kälte Österreichs reicht es. Ich muss weg. Das TL in Spanien war so toll zum Trainieren, dass ich mich mit Läufkollegen noch einmal in die Wärme begebe. Diesmal läuft es fast noch besser!

Jänner. Die Teilnahme am Trainingslager in Spanien mit den besten deutschen und schweitzer Läufern ist eine wahnsinnige Ehre für mich. Ich konnte gut trainieren und bin sehr optimistisch, dass die kommende Saison gut werden wird.

2008

31. Dezember 2007: Wr. Silvesterlauf
Ich konnte zum 5ten Mal in Serie gewinnen und einen schönen Jahresabschluss feiern.

Mitte Dezember
Nach bestandener Diplomprüfung und Ausheilung des Infekts hatte ich nun ein paar sehr gute Trainingswochen mit sehr hohem Umfang. Ich bin wirklich zufrieden und freue mich nach einem gelungenen 15km Testlauf nun auf den Wr. Silvesterlauf. Da für die Aktion Run-for-Education noch ein wenig Geld benötigt wird und ich im heurigen Herbst genau 0€ Preisgeld verdient habe, werde ich beim Silvesterlauf meine Pokale der bisherigen 4 Siege versteigern. Der Reinerlös geht in das Projekt "Laufen-für-Straßenkinder-in EcuadorFond 2007".
Falls sich jemand bereits im Vorfeld für einen Pokal aus einem bestimmten Jahr (2003-2006) interessieren sollte, bitte ich um Sie/dich um eine kurze mail mit einem Angebot. Danke für die Unterstützung!

Aufgrund eines grippalen Infekts und bevorstehender Diplomprüfung werde ich die Cross-EM nun doch absagen und mich im Anschluss voll auf die Qualifikation für die olympischen Spiele konzentrieren. Allzu viele Chancen werde ich wohl nicht mehr bekommen. ATTACKKEE!

15.Oktober: Militär-Weltspiele in Hyderabad 5000m
Anreise: Dienstag, 8.10.2007, 10:00 Treffpunkt MTK - Abfahrt nach Linz am Abend - dazwischen: v.a. WARTEN
Mittwoch: aufstehen 04:00 - Fahrt Linz-Hörsching - Flug Linz-Frankfurt mit einer Militärmaschine: Ankunft 9:00 - 4h WARTEN auf das Einchecken des Großgepäcks - 2h Fahrt in eine Kaserne bei Frankfurt - Training - Übernachtung:
Donnerstag: Aufstehen 05:00 - 3h später wieder in Frankfurt und 4h - WARTEN (man hätte auch einen Tag später nach Frankfurt anreisen können) - zu Mittag der "wohlverdiente" Flug nach Hyderabad über Mumbay (natürlich mit Verspätung) - müde mitten in der Nacht angekommen, wartet natürlich kein Bus auf uns: also WARTEN wir fast 3h. Bei der Fahrt zum Hotel hatte unser Transporter noch einen Unfall. Ende der Anreise: Freitag, um 07:00 => Gesamtdauer: xx Studnen (die Variante Wien - NeuDehli - Hyderabad wäre vielleicht ein wenig flotter gewesen)
Sonntag: Eröffnungsfeier
Montag, 15.10: 5000m: 14:25. Ich war eigentlich ganz zufrieden mit meiner Leistung. Die Zeit war natürlich Käse. Ich habe mir aber im Vorfeld, gleich nach der Universiade, die linke kleine Zehe ausgerenkt und beinahe 3 Wochen pausieren müssen. Der 9te Rang in meinem Vorlauf (bzw. 13te Gesamtrang) ärgert mich natürlich schon, da ich bei 4900m noch 7ter war. Auf der Zielgeraden war dann leider Schluss mit meinen Kräften: zwei Konkurrenten überspurteten mich. Es war aber dennoch eine gute kämpferische Leistung, worüber ich mich trotz entgangener Finalteilnahme sehr freue.
Jetzt muss ich nur noch eine Woche warten, bis ich wieder in Ö bin. Dann werde einen Aufbau für kommende Saison starten. Ein paar Dinge werde ich auch wieder mehr zu schätzen wissen: saubere Toiletten, Essen ohne Knochensplitter, viel Fleisch mit wenig Knochen (und nicht umgekehrt), Essen ohne zu denken müssen, ob man Durchfall, Kopfschmerzen etc bekommt (oder auch beides in Kombination) und vor allem Ruhe in meinem Zimmer (kein Geplärre, laute Musik von draußen,...)

Nächstes Ziel: Cross-EM in Toro/Spanien